{"id":15688,"date":"2021-08-12T15:22:43","date_gmt":"2021-08-12T13:22:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.retarus.com\/blog\/de\/?p=15688"},"modified":"2023-08-21T14:23:55","modified_gmt":"2023-08-21T12:23:55","slug":"datenlecks-kommen-firmen-immer-teurer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.retarus.com\/blog\/de\/datenlecks-kommen-firmen-immer-teurer\/","title":{"rendered":"Datenlecks kommen Firmen immer teurer"},"content":{"rendered":"\n
Bereits im 17. Jahr hat IBM Security seinen \u201eCost of a Data Breach Report\u201d ver\u00f6ffentlicht<\/a>, f\u00fcr den die Daten in bew\u00e4hrter Manier das Ponemon Institute erhoben hat. F\u00fcr die Ausgabe 2021 wurden 537 reale Datenschutzverletzungen aus 17 verschiedenen L\u00e4ndern und Regionen sowie aus 17 unterschiedlichen Branchen untersucht.<\/p>\n\n\n\n Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die durchschnittlichen Kosten einer Datenpanne von 3,86 Millionen US-Dollar um fast zehn Prozent auf 4,24 Mio. USD. Dies war der gr\u00f6\u00dfte j\u00e4hrliche Zuwachs der vergangenen sieben Jahre. Wenig \u00fcberraschend: Je besser die Unternehmen in Sachen IT Security aufgestellt waren, desto glimpflicher kamen sie davon.<\/p>\n\n\n\n Remote-Arbeiten und digitale Transformation aufgrund der COVID-19-Pandemie verteuerten ein Datenleck um durchschnittlich 1,07 Mio. USD, wenn sie als urs\u00e4chlicher Faktor im Spiel waren (das war bei 17,5 Prozent der betroffenen Unternehmen der Fall). Firmen, bei denen mehr als die H\u00e4lfte der Belegschaft nicht im fr\u00fcher angestammten B\u00fcro arbeitete, brauchten beispielsweise im Schnitt 58 Tage l\u00e4nger, um Datenschutzverletzungen festzustellen und einzud\u00e4mmen.<\/p>\n\n\n\n Apropos: 287 Tage waren es im Schnitt, bis ein Data Breach gefunden und behoben war, sieben Tage mehr als im Bericht des Vorjahres. Und je sp\u00e4ter eine Datenschutzverletzung entdeckt wurde, desto teurer wurde es, sie zu beseitigen.<\/p>\n\n\n\n Verletzungen mit mehr als 50 Millionen betroffenen Datens\u00e4tzen klassifizieren IBM und Ponemon als \u201eMega Breach\u201c. Ein derartiges Datenschutzdebakel kostet aktuell durchschnittlich 401 Mio. USD, vor einem Jahr zuvor waren es noch 392 Mio. USD. Datenlecks mit 50 bis 65 Millionen S\u00e4tzen waren damit fast um den Faktor 100 teurer als kleinere mit 1000 bis 100.000 Datens\u00e4tzen.<\/p>\n\n\n\n Gr\u00f6\u00dfter Kostenfaktor bei Datenschutzverletzungen war verlorenes Gesch\u00e4ft mit durchschnittlich 1,59 Mio. USD oder 38 Prozent Anteil an den gesamten Kosten. Eingerechnet wurden hier unter anderem erh\u00f6hter Kundenschwund, Umsatzverlust durch System-Ausfallzeiten sowie durch die verringerte Reputation verteuerte Neukundenakquise.<\/p>\n\n\n\n Am h\u00e4ufigsten abhanden kamen personenbezogene Daten, mit 180 USD auch am teuersten pro verlorenem oder gestohlenem Datensatz. Im Schnitt kostete ein Datensatz in diesem Jahr 161 USD im Vergleich zu 146 USD pro verlorenem oder gestohlenen Eintrag im Jahr 2020. Am teuersten waren \u00fcbrigens die Datenpannen im Gesundheitswesen mit 9,23 Mio. USD<\/a>, ein Anstieg um 2 Mio. gegen\u00fcber dem Vorjahr.<\/p>\n\n\n\n Mit im Schnitt 4,62 Mio. USD \u00fcberdurchschnittlich teuer waren Ransomware-Angriffe, von denen knapp acht Prozent der Unternehmen betroffen waren. Zu deren Kosten wurden \u00fcbrigens unter anderem die f\u00fcr Eskalation, Benachrichtigung, verlorenes Gesch\u00e4ft sowie Reaktion gerechnet, nicht aber das ggf. gezahlte digitale L\u00f6segeld (dieses bel\u00e4uft sich laut einer aktuellen Studie von Palo Alto Networks<\/a> im ersten Halbjahr 2021 auf durchschnittlich 570.000 USD, satte 82 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum). Noch teurer als Ransomware waren mit 4,69 Mio. USD Angriffe, bei denen gleich gezielt Daten gel\u00f6scht wurden.<\/p>\n\n\n\n Was die anf\u00e4nglichen Angriffsvektoren betrifft, so war der sogenannte Business Email Compromise mit durchschnittlichen Folgekosten von 5,01 Mio. USD am teuersten, mit einem Anteil von vier Prozent an den gesamten Verletzungen der Datensicherheit allerdings relativ selten. Deutlich h\u00e4ufiger war Phishing mit 17 Prozent und den mit 4,65 Mio. USD zweith\u00f6chsten Kosten.<\/p>\n\n\n\n Dass gerade Angriffe per E-Mail so teuer werden, unterstreicht die Bedeutung einer m\u00f6glichst kompletten E-Mail Security f\u00fcr Unternehmen. Ein leistungsf\u00e4higer Schutz der gesch\u00e4ftskritischen E-Mail-Infrastruktur, egal ob on-premises oder in der Cloud, ist l\u00e4ngst unverzichtbar, genauso wie eine regelm\u00e4\u00dfige Sensibilisierung der Nutzer<\/a> f\u00fcr einen vorsichtigen Umgang mit insbesondere E-Mails aus unbekannter Quelle. Die Retarus Secure Email Platform<\/a> mit ihren modularen Email Security Services<\/a> hat im aktuellen Market Compass von KuppingerCole<\/a> Bestnoten erhalten. Neben der Einstufung als komplette Kommunikations-L\u00f6sung heben die die Analysten insbesondere die vollst\u00e4ndige DSGVO-Konformit\u00e4t der Retarus-Plattform hervor.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":" Bereits im 17. 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Unwiederbringlich verlorenes Gesch\u00e4ft<\/h2>\n\n\n\n
BEC und Phishing werden am teuersten<\/h2>\n\n\n\n